Seit Mai 2019 sitze ich im Kreistag Fürstenfeldbruck und engagiere mich für die Belange der Bürgerinnen und Bürger in unserem Landkreis. Dabei liegen mir vor allem drei Themen besonders am Herzen, die Verbesserung der Infrastrukturen, die Wirtschaftskraft und der Umweltschutz im Landkreis.

Infrastrukturen

Im Bereich Verkehrsinfrastrukturen gehören der viergleisige Ausbau der S4, bessere ÖPNV-Angebote im Landkreis aber auch in die Nachbarlandkreise Starnberg, Landsberg und Dachau, das Radschnellwegekonzept, und soweit es Einflussmöglichkeiten aus dem Kreistag heraus gibt auch der Ausbau des Autobahnsüdrings, eines S-Bahn-Rings im Speckgürtel von München sowie die Verbesserung des ÖPNV in der gesamten Metropolregion München. Das Thema wird künftig noch an Bedeutung zunehmen, wenn die für den Großraum München prognostizierten 600.000 zusätzlichen Bürger sich ansiedeln. Für unseren Landkreis bedeutet dies bis 2038 knapp 40.000 Menschen

Um diesem Zuzug gerecht zu werden, gilt es selbstverständlich auch die öffentlichen Einrichtungen, wie Grund- und Mittel-Schulen, Realschulen und Gymnasien, Kindergärten, Kitas, etc. dem Bedarf sukzessive anzupassen. Hier gilt für mich möglichst weitsichtig zu planen, um unsere Steuergelder so effizient als möglich einzusetzen.

Ein wichtiges Thema bei der Infrastruktur ist der Breitbandausbau und dabei vor allem die Hochgeschwindigkeitsnetze. Diese werden immer mehr zu wichtigen Kriterien bei der Standortasuwahl von Unternehmen. Als Verlagesleiter eines IT-Fachverlages bin ich täglich mit den Problemstellungen von Industrie und Mittelstand konfrontiert. Derzeit sind für viele Betriebe die wichtigen Cloudlösungen nicht oder nur teiwleise möglich, weil die Netzinfragstruktur es schlicht und einfach nicht hergibt. So sind die Latenzzeiten in unseren Netzen viel zu hoch, um Beispielsweise die Daten aus einem Fertigungsbetrieb in die Cloud zu senden - teure Zwischenlösungen wie Edge-Computing sind dadurch notwendig die wiederum die Wettbewerbsfähigkeit einschränken.

Wirtschaft:

Im Bereich Wirtschaft mahne ich seit meiner Kandidatur zum Landrat 2014 an, dass es zu wenig Gewerbebetriebe im Landkreis gibt. Der Landkreis FFB ist zwar nach dem Landkreis München der bevölkerungsstärkste Landkreis aber zugleich auch der wirtschaftlich schwächste Landkreis im Großraum München. Hier gilt es unser Potential vie stärker als bisher zu nutzen und vor allem Arbetisplätze im Tertiär- und im Quartiärsektor, als in den Bereichen Dienstleistungen, Beratung, Informations-, Bio- und Nanotechnologie, der Medizintechnik und der Kommunikationstechnologie sollten in unserem Landkreis angesiedelt werden. Eine gute Möglichkeit bietet dafür zum Beispiel der ehemalige Fliegerhorst, aber auch andere Gewerbegebiete im Landkreis. Hier gilt es auch für mich in den Gewerbegebieten nicht mir nur ebenerdig oder maximal einstöckig zu bauen, sondern auf den Flächenverbrauch zu achten und möglichst mit mehrstöckiger Bebauung die Flächennutzung zu optimieren.

Umweltschutz:

Damit gliedert sich quasi nahtlos das Thema Umweltschutz an, denn Leben und Arbeiten gehören für mich zusammen. Für mich bedeutet das so gut als irgendmöglich auf die Umwelt zu achten. Wir benötigen dringend den Ausbau der Infrastruktur und der Wirtschaft, dabei darf aber der Umweltschutz nicht darunter leiden.

Es ist daher immer mein Ziel unseren Lebensraum so lebenwert als möglich zu erhalten und zu gestalten. Vor allem auf die Themen Wasserversorgung - entsorgung sowie die Abfallwirtschaft liegen mir hier am Herzen, denn Abwässer, Klärschlamm und Müll der nicht entsteht oder der vernünftig receycelt werden kann belastet unsere Umwelt nicht und trägt maßgeblich zur Verbesserung der Lebenssituation von jedem einzelnen Bürger bei.

Alle diese Themen sind komplex und es wird nicht einfach sein, hier immer allen Interessen gerecht zu werden, gleichwohl liegt mir unsere Zukunft und die unserer Kinder sehr am Herzen und dafür setze ich mich heute im Kreistag ein und möchte das auch wieder im neuen Kreistag tun und kandidiere hier auf dem LISTENPLATZ 9.


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